Projekt „Chickensitter“: große Fortschritte und Erweiterungen

Das Projekt „Chickensitter“ macht große Fortschritte. Nachdem die ersten Bauteiltests positiv abgeschlossen wurden, hab ich mich gleich an die Experimente mit den Lichtsensor und den Türanschlag-Sensoren (Reed-Kontakte) gemacht. Dazu habe ich aus Holz eine fache „Schiene“ gebaut um den Türanschlag simulieren zu können. Beim Auslesen des Lichtsensor über den A/D-Wandler „MCP3008“ habe ich mich an dieses Tutorium gehalten: https://tutorials-raspberrypi.de/raspberry-pi-helligkeitssensor-fotowiderstand/

Die Programmierung des Lichtsensor ist relativ schnell erledigt, genauso wie die Reaktion auf die Reed-Kontakte (sind im Prinzip genauso anzusprechen wie einfache Taster). In diesem Stadium kann nun mein Python-Programm am PI die „Türe“ Zeit und lichtgesteuert öffnen und schließen.

Hier ein Bild des Aufbaues:

Nun habe ich mir noch mehr Gedanken über meine Entwicklung gemacht und mir sind spontan ein paar praktische Erweiterungen eingefallen:

  1. Es wäre doch cool, wenn man alle Einstellungen (Öffnungszeit, Lichtwert, Uhrzeit) direkt am Gerät programmieren könnte -> Ein Display und ein weiterer Taster wären notwendig
  2. Praktisch wäre auch, eine temperaturgesteuerte Tränkenheizung (damit das Trinkwasser im Winter nicht einfriert) -> ein Relais inkl. Transistor, etc und Temperaturfühler wären nötig
  3. Gut für eine höhere Ei-Produktivtät im Winter wäre auch eine kleine Lichtanlage (um den Tag zu verlängern) -> High-Power-LED’s und Ansteuerungstransistor wären notwendig.

Gedacht, Getan -> da mir diese Ideen sehr zusagen habe ich mir gleich das entsprechende Material besorgt (ein 2 Zeiliges Display (per I2C ansteuerbar) von Conrad, Relais, Transistoren, Widerstände, etc habe ich noch „lagernd“, einen Temperaturabhängigen Widerstand habe ich aus einer alten Lüftersteuerung ausgebaut – den kann ich dann wie den Fotosensor via MCP3008 auslesen, 2x 70mA LEDs von Conrad).

So wie ich alle Teile beisammen hatte, habe ich gleich mit dem Testaufbau begonnen – beim Display war zum Glück eine ausführliche Beschreibung zum Ansteuern via Raspberry Pi dabei. Der Testaufbau hat sich auf folgendem Stand erweitert:

Nachdem ich sichergestellt habe, das alle Komponenten am Testaufbau funktionierten geht es schon zum Entwurf der Leiterplatte („Lochrasterplatte“) auf der alle einzelnen Teile miteinander „verheiratet“ werden – das ist der aktuelle Status.

Also Orientierung habe ich mit dem Programm „Fritzing“ ein Leiterplattendesign erstellt – zur Orientierung deswegen, weil ich bei den Lötarbeiten das Layout noch leicht „on the fly“ angepasst habe, hier trotzdem mal das grobe (nicht komplette) Platinen-Layout:

Die Next Steps:

  1. Platine fertig löten/zusammensetzen
  2. Steuerprogramm fertigstellen
  3. Gehäuse finden und Elektronik einbauen
  4. Endmontage am Hühnerstall

 

 

 

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